Umgang mit Trauer und Tod

„Du fehlst mir so…“ – Umgang mit Trauer und Tod

Zum Thema: „Du fehlst mir so…“ Wenn Tod und Trauer in die eigene Familie kommen – Verwitwung, Elterntrauer, Trauer von Kindern und Jugendlichen, Geschwistertrauer, referierte Diakon Norbert Kugler von der Kontaktstelle Trauerbegleitung in Augsburg den dritten Vortragsabend des ländlichen Seminars. Der Referent zeigte Hilfen und Möglichkeiten im Umgang mit dem Tod in jedem Alter auf. Als gut wurden von den Zuhörern auch die Aufzählungen zum Umgang mit Trauernden empfunden. Gerade wenn ein Kind in der Familie stirbt ist der Umgang mit Geschwisterkindern sehr wichtig. Kinder bekommen alles mit und sollen mit eingebunden werden. Auch gab Kugler Anregungen mit Trauernden umzugehen.
„Machen Sie den ersten Schritt, gehen Sie auf den Trauernden zu, einfach da sein, auf vermeintlich tröstende Worte verzichten, nichts totschweigen, nennen Sie den Toten beim Namen: Das reiße keine Wunden auf, Reden könne befreiend wirken“, der Referent weiter. Man solle auch nicht die Schwere der Trauer werten, dem Trauernden Zeit lassen, konkrete Hilfe anbieten und nicht darauf warten, dass der Trauernde sich meldet. Die Sehnsucht nach dem Verstorbenen und den Schmerz müsse man zulassen, ebenso wie die Erkenntnis, dass es eine untröstliche Situation gebe. Miteinander das erste Jahr durchleben und Nachbarschaftshilfe waren weitere Punkte, die der Diakon nannte.

Zurück