Spuren Gottes im Alltagsgrau

Erster Vortrag Ländliches Seminar: Lichtblicke und Spuren Gottes im Alltagsgrau

Am ersten Vortragsabend des Ländlichen Seminars durfte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer den Buchautor Domvikar Paul Weismantel aus der Diözese Würzburg zum Thema „Aus dem offenen Himmel“ – Lichtblicke und Spuren Gottes im Alltagsgrau begrüßen. „Meist verbinden wir mit dem Alltag die Farbe grau oder auch manches Grauen, das uns darin widerfährt. Doch unser alltäglich-tagtägliches Leben hat auch andere Seiten und viel mehr Farben, als nur die eine. Manchmal braucht es nur eine neue Sichtweise, einen etwas anderen Blickwinkel.“, so Weismantel zu Beginn des Vortrags.

Unter dem Leitsatz „Alle guten Dinge sind drei“, baute der Referent seinen interessanten Vortrag auf. Gold der Liebe, Weihrauch der Sehnsucht und Myrrhe der Schmerzen waren die Leitworte des Vortrags. „Gottes Liebe hält uns und dringt in uns ein. Suchen wir Jesus im Alltag, er kennt jeden Einzelnen von uns und ist in jeder Situation uns nahe. Weihrauch der Sehnsucht ist auch gleichzusetzen mit der Sehnsucht der Seele. In jedem Menschen steckt die Sehnsucht nach etwas Schönem. Nehmen wir uns auch einmal eine Auszeit für schöne Dinge, z.B. einen Blick in den Sternenhimmel wagen. Zeit für sich nehmen. Myrrhe der Schmerzen: Wir Menschen suchen immer nach Mitteln, wie man Schmerzen abwenden oder heilen kann. Die Vorstellungen der Menschen für ihr Leben werden immer verschieden sein. Der Spruch „wir können jemanden gut leiden“ beschreibt, wie sehr wir Menschen uns lieben. Und wenn einem liebenden Menschen Leid wiederfährt hat die Seele Schwerstarbeit zu leisten. Der Referent beendete seinen kurzweiligen Vortrag mit dem Lied „Weißt du, wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt“, um in Erinnerung zu bringen, dass Gott jeden Einzelnen von uns kennt und liebt.

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