„Kraftquelle Hoffnung“

Zum Auftakt der Vortragsreihe im Rahmen des ländlichen Seminars in Inchenhofen durfte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer die Pastoralreferentin und theologische Referentin des Generalvikariates im Bistum Augsburg, Frau Maria-Anna Immerz, begrüßen. Bereits zu Beginn des Vortrages wurde den 90 Zuhörern schnell klar, dass das Thema „Unsere Hoffnung hat ein menschliches Gesicht! Kraftquellen aus dem Glauben in Zeiten, wo es manchmal hoffnungslos zugeht“ gerade in der jetzigen Zeit in Zusammenhang mit Stichwörtern aus den Medien wie „Flüchtlingskrise; eines der schwierigsten Jahre, usw.“ sehr brisant ist. „Doch der lateinische Spruch „Dum spiro, spero“ (solange ich hoffe, lebe ich), macht sehr deutlich, dass die menschliche Hoffnung sehr konkret ein Teil des Lebens ist. Mit Hoffnung verbinden wir Menschen ganz kleines und großes, persönliche Dinge.“, so die freisprechende Referentin. Anhand von anschaulichen Bildern und einem Bibelzitat „Jeremias Brief an die Weggefährten in Babel“ aus dem 29. Kapitel von Jeremia, zeigte die beeindruckende Rednerin auf, dass der christliche Glaube voller Hoffnung auf Gott hin ist. „Auch Alpha und Omega (Α und Ω), der erste und der letzte Buchstabe des klassischen griechischen Alphabets, sind ein Symbol für Anfang und Ende, damit für das Umfassende, für Gott und insbesondere für Christus als den Ersten und Letzten. Somit erhalten wir von Gott die Zusage jederzeit bei uns zu sein, er lässt uns nicht alleine. Hoffnung geht klein los. Jeder muss ganz für sich selbst entscheiden: Wie viel Raum gebe ich dem Positiven und Negativen in meinem Leben? Auch Rituale sind Hoffnungsträger.“, so Immerz. Abschließend fragte die Referentin in die Runde, ob jemand seinen „Hoffungsquotient“ kennt, der Hoffnungsquotient sei mindestens genauso wichtig wie der Intelligenzquotient, den diese Welt dringend braucht.

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