Kirchenchor Inchenhofen

Das Gründungsjahr des Kirchenchores ist nicht bekannt. Anlass der Gründung war das Bedürfnis nach einer besseren und anspruchsvolleren musikalischen Gestaltung der Gottesdienste, speziell der Hochfeste der Wallfahrtskirche an Pfingsten und zum Leonhardifest im November. Darüber hinaus umrahmt der Kirchenchor aber auch andere kirchliche Hochtage und Feste der Pfarrei sowie Jubiläen und Hochzeiten musikalisch und singt das Requiem bei Beerdigungen.


Bis 1999 übernahmen meist die örtlichen Schulleiter die Chorleitung, darunter zuletzt von 1971 – 1999 Hermann Huber.
Seit 1999 leitet Martin Schormair den Chor.
Das Repertoire des Kirchenchors umfasst deutsche und lateinische Gesänge und Messen wie zum Beispiel die Orgelsolomesse oder die Krönungsesse von Mozart. Darüber hinaus beherrschen die Sänger eine Auswahl an rhythmischen und weltlichen Liedern, die vor allem bei Hochzeiten gefragt sind.
Immer wieder gab es und gibt es in der Vielzahl der Einsätze des Chores herausragende Ereignisse: 1983 wurde zum Leonhardifest erstmals die „Kleine Orgelsolomesse“ von Mozart aufgeführt. Außerdem übernahm der Chor am 11. Juni 1989 die musikalische Gestaltung bei der Live-Übertragung des Sonntags-Gottesdienstes im Fernsehen. Weiterhin beteiligte sich der Kirchenchor in den Jahren 2000 und 2005 bei den Aufführungen des Leonhardi-Theaterstückes „Wenn Glaube Ketten sprengt“. Die letzten großen Ereignisse waren die Mitwirkung beim Klassikabend im Sissischloss unter der Leitung des Dirigenten Seitz-Götz im Juni 2010 und die Uraufführung der kompletten „Krönungsmesse“ von Mozart zum Leonhardifest im gleichen Jahr.
Neben den Proben und Auftritten kommt aber auch das Gesellige nicht zu kurz bei Ausflügen oder abendlichen Treffen.
Der Kirchenchor probt jeden Donnerstag nach der Abendmesse in der Inchenhofener Kirche. Neue Mitglieder und Interessierte sind stets willkommen.

Die Abtei Fürstenfeld errichtete in Inchenhofen ein Superiorat. Für die Wallfahrtskirche St. Leonhard erbaute der Kaufbeurer Orgelbauer Johann Kronthaler 1760 eine einmanualige Orgel, von der das auf zwei Kästen um das Rückfenster verteilte Orgelgehäuse erhalten ist.
Der Mitte zugewandt sind doppelstöckige Pfeifenfelder, zur Wand vermitteln kleine Harfenfelder. Das Prospekt ist sehr reich und großflächig mit Rocailleschnitzerei aus der Bauzeit ausgestattet.
Eine größere Reparatur führte 1851 der Orgelbauer Joseph Pöbstl aus Füssen durch, bei der die Windladen, das Registerwerk und die Klaviaturen erneuert wurden. Das auch später noch häufig reparierte Instrument wurde schließlich 1905 abgebrochen und durch ein neues aus der Werkstatt Maerz in München ersetzt, das heute noch vorhanden ist.
Dieses wurde 2001 von der Firma Maximilian Offner gründlich renoviert.

Kirchenchor Igenhausen

Chorleiter: Rupert Reitberger

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