Inchenhofener entdecken Messfeier neu

Zum zweiten Vortragsabend des ländlichen Seminars durfte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer Liturgiereferent und Pfarrer Ulrich Müller aus der Diözese Augsburg herzlich begrüßen. Zum Thema „Die Messfeier neu entdecken“ erklärte Pfarrer Müller den Zuhörern anhand der Emmausgeschichte die Messfeier für viele aus einer anderen Sichtweise. „Viele Menschen können sich mit den Emmausjüngern identifizieren, wenn wir zum Beispiel liebgewonnene Menschen verloren haben. Wir alle fragen uns nach dem Sinn des Lebens. Wir sind alle fragende und suchende Menschen auf dem Weg. Die Kirche macht aus uns eine Gemeinschaft, alle gehen zusammen einen Weg, keiner muss alleine gehen. Obwohl die Bibel und deren Geschichten schon über 2000 Jahre alt sind, entdecken wir sie immer wieder neu und passen in die heutige Zeit. Jesus hört nicht auf uns Menschen zu lieben er sagt uns immer wieder neu zu „Ich für euch“, er gibt sich für uns hin bis zum Tod.“, so Pfarrer Müller weiter. Anhand von Bildern, Gebeten und auch Geschichten aus dem alltäglichen Leben veranschaulichte der Referent, dass der Messablauf in dieser Reihenfolge sehr wichtig sei. „Der Schlusssegen bedeutet für uns Christen nicht, dass endlich die heilige Messe zu Ende ist, sondern Aufbruch. Das was wir alle in der Messfeier gehört haben zu leben und an andere weiterzugeben“, so der Referent abschließend. Im Anschluss wurden die Fragen der interessierten und aufmerksamen Zuhörer geklärt und der Vortrag wurde mit einem Lied beendet.

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