Die Freude an Gott ist unsere Stärke

Am dritten Vortragsabend des „Ländlichen Seminars“ durfte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Schweizer als Referenten Pfarrer Monsignore Thomas Gerstlacher begrüßen. Mit dem Lied „Geist des Sohnes, heiliger Geist, fall auf uns herab“ stimmte Pfarrer Gerstlacher die Zuhörer im Voglbräusaal auf seinen Vortrag ein. „Die Kernfragen, die wir uns immer wieder stellen sind: Warum bin ich auf der Welt? Warum gibt es mich? Alle Menschen, egal welcher Konfession, sind ungefragt auf die Welt gekommen. Keiner von uns wurde gefragt, ob er geboren werden will, wann und wo. Die biblische Antwort drauf ist, dass jeder von Gott gewollt und gewünscht ist. Jeder mit seinen Fähigkeiten und Talenten.“, so Gerstlacher. Er führte den Zuhörern weiter auf, dass in der Bibel 36 Gleichnisse erzählt werden und Jesus 220 Fragen in den Evangelien stellte. „Jeder wird von Gott gleich angeschaut, Gott schaut nicht auf Titel, er qualifiziert Berufene und wir sind alle zusammen berufen. Solange wir alle hinter Ehre und Rum herlaufen, kann Gottes Geist nicht auf uns wirken. Beliebt und erfolgreich sein ist schön, aber wir kommen dadurch nicht zur Ruhe. Die Berufung ist nicht beliebt zu sein, sondern ich bin geliebt! Manchmal kommen wir uns überflüssig vor, wir werden nicht mehr gebraucht. Die biblische Kernaussage lautet, dass jeder von uns gebraucht ist, weil wir alle berufen sind zu lieben.“, so Gerstlacher ausführlich weiter im Vortrag. Auch die Wörter bitte, danke und Entschuldigung seien sehr wichtig im Umgang mit der Familie und sind Schlüsselwörter für die Freude. Pfarrer Thomas Gerstlacher erhielt im Anschluss an den interessanten Vortrag einen langen Applaus.

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