Lebenslauf

Der hl. Leonhard – Leben und Legende

Der hl. Leonhard zählt zu den meistverehrten Heiligen in Süddeutschland, Österreich und Südtirol. Hier ist er auch einer der Vierzehn Nothelfer. Seine Lebensgeschichte wurde im 11. Jahrhundert aufgezeichnet: In der Historia des Ademar von Chabannes. Damals hatte seine Verehrung eine Intensität erreicht, die es der Kirche notwendig erscheinen ließ, die Lebensdaten Leonhards zu sammeln. Der Bischof von Limoges hatte seinen Amtskollegen in Chartres um Informationen über Leonhard gebeten und dabei folgende Auskunft erhalten:
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International

Freundschaftliche Beziehungen zu Saint-Leonard-de-Noblat und Zoutleeuw

Die Pfarrei Inchenhofen pflegt seit Jahren schon enge freundschaftliche Beziehungen zu Saint-Leonard-de-Noblat bei Limoges in Frankreich. In der dortigen altehrwürdigen romanischen Collegiatskirche Saint Leonard werden die Gebeine des hl. Leonhard verehrt. Alle sieben Jahre wird dort das Fest der Ostentions gefeiert, wobei die Reliquien des hl. Leonhard und die anderer Heiliger des Limousin in feierlicher Prozession mit vielen historischen Gruppen durch die wunderschön geschmückten Straßen dieser schönen mittelalterlichen Stadt getragen werden. Auch unsere Pfarrgemeinde hat sich dabei schon viermal mit der Aichacher Tracht und mit der St. Leonhardsstandarte daran beteiligt.

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Komitee

Mitglieder:

1. Vorsitzender: Hans Schweizer, Martiniweg 7, Tel.: +49 8257 8943
2. Vorsitzender: Michael Bergmair, Brunnenstraße 2
Kassier: Leonhard Lohner, Großhausener Straße 38
Schriftführer: Robert Müller, Gartenstraße 13
Ortspfarrer: Stefan Gast
Michael Alber
Meinrad Hundseder
Karl Metzger
Paul Mühlpointner
Leo Pretsch
Leonhard Scherer
Toni Schoder
Wolfgang Zahn
Michael Rigl
Ehrenmitglied: Alois Dunau

Das Leonhardikomitee ist zuständig für die Vorbereitung und Durchführung des alljährlichen Leonhardirittes.

Museum

Das Wallfahrtsmuseum

Das Museum ist im Obergeschoss des Hauses St. Leonhard, dem ehemaligen Brauereigebäude der Zisterzienser, untergebracht, das von 1904 – 1971 eine Niederlassung von Dillinger Franziskanerinnen beherbergte und nach einer grundlegenden Sanierung durch die katholische Pfarrkirchenstiftung St. Leonhard seit dem Jahr 1992 der öffentlichen Bücherei und verschiedenen pfarrlichen Gruppen Raum bietet.

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Geschichte

St. Leonhard in Inchenhofen – Wallfahrtssuperiorat des Klosters Fürstenfeld

Geschichtlicher Überblick

9.4.1259 Schenkung der Kirche von Hollenbach an das Kloster Seldenthal durch Herzog Ludwig II.
8.1.1265 Bestätigung der Schenkung durch den Herzog an das Kloster Fürstenfeld
20.12.1283 Bestätigung der Schenkung durch den zuständigen Diözesanbischof Hartmann von Augsburg und Inkorporation der Pfarrei
18.1.1289 Erste Ablaßurkunde
1310 Grundsteinlegung für den Bau einer Kirche
1312-1315 Gewährung zahlreicher Ablässe, die als Indiz für einen beginnenden Kirchenbau gelten können
1317 Anfertigung eines Missales ad honorem S. Leonardi – zur Ehre des Hl. Leonhard im Kloster Fürstenfeld
6.7.1321 Verleihung der Niedergerichtsbarkeit zu Inchenhofen durch den König Ludwig (seit 1328 Kaiser), Sohn Herzog Ludwigs II., an das Kloster Fürstenfeld
4.6.1328 Inkorporation der Leonhardskirche durch Gegenpapst Nikolaus V.
4.10.1330 Inkorporation der Leonhardskirche durch Bischof Friedrich von Augsburg – Aufteilung der Stockgefälle (Einnahmen aus dem Opferstock) zwischen Bischof und Kloster
17.5.1332 Kirchweihe durch den Augsburger Weihbischof Heinrich von Kiew
21.1.1334 Verleihung des Bannschillings (Verkaufssteuer auf alle in Inchenhofen angebotenen Getränke und Nahrungsmittel) an das Kloster durch Kaiser Ludwig
18.6.1395 Ablösung des bischöflichen Anteils an den Stockgefällen durch das Kloster
1425/1428 Pläne zur Gründung einer eigenen Pfarrei, die allerdings gescheitert sind
10.1.1428 Ablaßbrief Papst Martins V. für einen Kirchenneubau
1451-1454 Unter Abt Paul Hertzmann evtl. Umbaumaßnahmen: Einbau der gotischen Maßwerkfenster im Langhaus, Errichtung eines neuen Chors, Teilerneuerung der Ausstattung, Erhöhung des Turms
1542 Neubau der oberen Turmgeschosse nach einem Blitzschlag
1546 Plünderung des Kirchenschatzes im Schmalkaldischen Krieg
1618 Einsturz des Langhauses
1618-1623 Langhausneubau unter Abt Sebastian Thoma (1610-1623) mit Umgestaltung des Chores und Errichtung eines neuen Turmoktogons mit Zwiebelhaube und Erneuerung der Ausstattung (Stuckierung und Errichtung neuer Altäre: Hl. Leonhard – Hl. Martin – Gnadenaltar mit Vesperbild)
1704 Im Spanischen Erbfolgekrieg nach der Schlacht von Höchstädt Brandschatzung von Kloster, Kirche und Markt durch die Engländer
1714 Unter Abt Kaismir Kramer Wiederherstellung der schwer beschädigten Kirche
1755-1761 Rokokoausstattung unter Abt Alexander Pellhamer (1745-1761):
Freskierung und Altarbilder von Ignaz Baldauf (1715-1795)
Hochaltar, Chor- und Seitenaltäre und Kanzel von Anton Wiest (1717-1797) aus Schrobenhausen
1803 Säkularisation

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